Ehrenurkunden für die Klassen 6a und 6b der Marienschule

 

Viele tolle Kurz- und Fotogeschichten

für ZNS-Kreativwettbewerb „GO AHEAD“

„Go Ahead – Es ist dein Kopf“ lautete das Motto beim Kreativwettbewerb 2007/2008 der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. Ein Motto, das in den Klassen 6a und 6b der Marienschule ankam. Die Schülerinnen dichteten Songtexte, schrieben und fotografierten Fotogeschichten, texteten Kurzgeschichten: Ein schwerer Karton voller Ideen, der schließlich im November letzten Jahres zur Stiftung geschickt wurde. Sie hat sich die Hilfe für Menschen mit Schäden des zentralen Nervensystems auf die Fahnen geschrieben.

            So handelten denn auch die Geschichten von rettenden Fahrradschutzhelmen, von Vorsicht im Straßenverkehr, von vorbeugenden Maßnahmen zur eigenen Sicherheit. Väter wurden zu Kameraleuten selbst entworfener Kurzfilme, Mütter und Schulkameradinnen zu Darstellerinnen dramatischer Rettungsaktionen, Playmobil-Figuren zu Hauptdarstellern von Fotogeschichten rund um den Schutzhelm. Viel Fleiß und Freizeit wurde in die Beiträge zum Kreativwettbewerb gesteckt.

            Wenige Tage vor dem „Tag der Begegnung“ im Archäologischen Park gab die Jury aus acht Prominenten ihre Entscheidung bekannt. Leider kein erhoffter erster, zweiter oder dritter Preis; aber eine Ehrenurkunde „für den wirklich ungewöhnlichen und unermüdlichen Einsatz“. So Ute-Henriette Obhoven, Schirmherrin von „Go Ahead“ und Präsidentin der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems. Und einen Sonderpreis für Pauline Pletzer-Zelgert. Sie beschreibt in ihrer Kurzgeschichte „Das verhängnisvolle Marzipantörtchen“, wie ein Fahrrad-Schutzhelm einem verunglückten Kind das Leben rettet.

            „Vielen Dank für eure Teilnahme, wir haben uns sehr über eure vielen tollen Beiträge gefreut!“, schrieben auch Alexander Gernandt (Chefredakteur von Bravo) und Kai Diekmann (Chefredakteur von Bild), Ex-Radprofi Marcel Wüst und weitere Vertreter von Medien und Unfallschutz. „Damit gewinnt ihr den ganzen Ruhm und die Ehre für euch.“

            Aber wichtiger als „Ruhm und Ehre“ ist den Schülerinnen Konkretes. So werden die Klassen 6a und 6b am „Tag der Begegnung“ (31. Mai) im Archäologischen Park und bereits am Vortag in der Marienschule Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen betreuen. Mit einem selbst entworfenen Malwettbewerb (Ausmalen eines vorgezeichneten Fahrrad-Schutzhelms) und einem Glücksrad, mit Bewegungsliedern und Führungen im „Tandem“ (Schülerinnen mit und ohne Behinderung gemeinsam). Die Marienschule ist nämlich für zwei Schulen aus Duisburg und Bedburg-Hau das Ziel des Integrationslaufs „IntegraTour“ vom LVR.

Foto und Text: Walter Plümpe, 21.05.2008