Markt 12 in Aalten

Besuch der beiden Niederländisch-AGs (unter der Leitung von Frau Aymans und Herrn Wermke) im niederländischen Grenzort Aalten:
Das Haus "Markt 12" thematisiert das tägliche, aber auch außergewöhnliche Leben der Menschen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, also in der Zeit der deutschen Besatzung in den Niederlanden. Hier wohnte eine niederländische Familie mit ihren Kindern. Im Wohnzimmer hatte sich zur gleichen Zeit die deutsche Ortkommandantur einquartiert, auf dem Dachboden hielten sich Menschen, die "untergetaucht waren, versteckt und im Keller suchten Menschen Schutz vor den Bombenangriffen. Den Schülerinnen wurde während ihres Aufenhalts bewusst, dass die Situation von Krieg, Gewalt und Widerstand schwierige Entscheidungen erforderte. Sie befassten sich in kleinen Gruppen jeweils mit einem besonderen Menschen der damaligen Zeit, erkundeten auf eigene Faust das Haus und konnten so selbst entdecken, was es bedeutete, in jener Zeit zu leben. Im sogenannnten "Teenagerzimmer" auf dem Dachboden wurde deutlich, dass auch heute junge Menschen gefordert sind, ihr Handeln selbstverantwortlich zu gestalten. Wie auf den Photos zu sehen ist, hatten die Schülerinnen, trotz des ernsten Themas, ihren Spaß. (Text und Fotos: V. Wermke)

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