Einweihung der Mensa und Schulfest

„Wenn Gott nicht seinen Segen ausgießt, hat alles keinen Sinn.“ So begann Schulseelsorger Oliver Paschke gestern seine Segnung der neuen Mensa in der Marienschule. Die Mensa stehe für eine Unterbrechung des Tagesablaufs, schaffe Kontinuität und Gemeinschaft, sorge für neue Kräfte und Ruhe. „Nutzt diesen Raum als Ruhepunkt und Unterbrechung“, rief er den Schülerinnen zu, bevor er mit Schulleiter Alfred Peil als Messdiener auch noch die angrenzende Lehrküche und den Kreativraum segnete.

            Architekt Dipl-Ing. Marcus Heßler verglich die dreimonatige Bauphase mit einem Fußballspiel, in dem eine tüchtige Mannschaft allen Widrigkeiten zum Trotz doch noch den Sieg errungen habe. Eingestimmt durch flotte Waisen der Big Band unter Leitung von Stefan Menskes hatten sich weit über 100 Ehrengäste an den Mensatischen versammelt: Vertreter der Bezirksregierung und des Bistums, der Stadt und der Nachbarn, des Schulträgers und der Klassen- und Elternpflegschaften, des Fördervereins und der Handwerker, der ehemaligen Kolleginnen und der Freunde der Schule.

Alle staunten sie, wie in nur drei Monaten Bauzeit aus einem Klassenraum und der alten Großküche „eine funktionstüchtige und ansehnliche Mensa“ geworden war. So eine Vertreterin der Hauptabteilung Bildung und Erziehung vom Generalvikariat in Münster. Als entscheidenden Schritt zur Ganztagsschule, mit glücklicher und erfolgreicher Hand gestaltet, mit einem Essensangebot, dass Fast-Food-Ketten an Bedeutung verlieren. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 400.000 Euro         

Gespendet wurden ein Beamer vom Förderverein und ein Chip-Automat zur Vorbestellung des Essens von der Volksbank Niederrhein und von der Darlehnskasse Münster. Statt Speisekarten informiert ein digitales Schwarzes Brett in der Pausenhalle über die Menü-Angebote. Daneben ein Kaffee- und Kakao-Automat. „Da kann man stolz sein“, endete Peil seine Ansprache. Sein ausdrücklicher Dank für die in Rot, Weiß und Grau gestrichene Mensa galt den Handwerkern für „hervorragende Arbeit, an der nichts auszusetzen ist“.

(Text und Fotos: W. Plümpe)

Herr Peil begrüßt die Gäste ( die Handwerker, die Reinigungskräfte, den Architekten, die Klassensprecherinnen, die Lehrer/innen und Ehrengäste) Frau Jakobs von der Hauptabteilung Schule des Generalvikariats Münster sprach ein Grußwort.
Die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen dem Architekten Herrn  Heßler und Herrn Peil drücken beide mit dem gleichen Jacket aus. Schulseelsorger Pfr. Paschke sprach die Segensworte für die neue Mensa.
Die Feier  wurde durch die Big Band musikalisch eingerahmt. Mit Sekt (alkoholfrei) und Orangensaft wurde auf die neue Mensa angestoßen.
Im Jackson Cafe (sprich: Mensa) sorgte die Klasse 8c auf anschließenden Schulfest für Kuchen und Kaffee. Für das leibliche Wohl sorgten sich auch einige andere Klassen. Hier werden Milchmixgetränke angeboten.
Frischer geht es nicht. Hier wird das Obst klein geschnitten und... ... hier wird dann der leckere Obstsalat angeboten.
Nicht so gesund, aber ebenso schmackhaft die kleinen Frikadellen. Natürlich gab es auch Pommes rot weiß. Nach dem Essen konnte man seine Angst im Gruselkabinett überwinden.
Für kleines Geld konnte man sich spannende Bettleküre kaufen. Herbstschmuck aus Kastanien und anderen Früchten konnte man hier für Tisch und Hals erstehen.
Auf Stelzen durch die Klasse ist auch für Herrn Plümpe kein Kinderspiel. Millionäre sind sie nicht geworden, auch wenn sie alle Fragen richtig beantworten konnten. Dafür gab es aber einen Gutschein für die Cocktailbar.
Aktion Painting oder lass die Frabe kreisen. Was Fliehkräfte alles so zaubern können. Im Spielcasino gewann nicht nur die Vier.
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