Die Stimme von Linda Sweers ging beim Sommerkonzert der Marienschule unter die Haut

Brunhilde Walter: „Musikalisches Engagement und Frauenpower pur“

XANTEN. Sommerkonzert der Marienschule im Forum. Fast drei Stunden „musikalisches Engagement und Frauenpower pur“, wie die stellvertretende Schulleiterin Brunhilde Walter lobte. Über 200 Schülerinnen der Privaten Mädchenrealschule an Instrumenten  oder als Solistinnen. Eine gewaltige Leistung der Musiklehrer Regina Kammann und Stefan Menskes.

            „Wahnsinn!“, der Kurzkommentar von Walter beim Schlussapplaus. „Die könnten mal bei ‚Wetten dass ...’ auftreten“, so ein Vater. „Linda könnte glatt beim nächsten song contest auftreten“, eine weitere Stimme. Gemeint ist Linda Sweers, die sich mit einem Soloauftritt die Herzen der Zuhörer im Forum eroberte. „I Will Survive“ war ihr Paradestück, das sie mit kraftvoller Stimme und staunenswertem Tonumfang meisterte. Allein auf dem Podium, zum Sound von einer CD. Gemeinsam mit Tabea Möldgen sang sie dann noch „Still haven't found". Tabea begeisterte außerdem noch mit dem Stück "Bless the broken road".

            Auch Maria Tomsik, Melanie Kriegel, Kira Erkes: Gesangsbegabungen aus dem Klassik-Ensemble. „Sally Gardens“ und „Nessaja“ ihre Titel, die sie selbstbewusst und sympathisch präsentierten. Stehender Applaus von Eltern und Mitschülerinnen am Donnerstag und Freitag.

            „Es ist nicht immer leicht, Ich zu sein“ der geschnipste Titel des Chores unter Leitung von Regina Kammann. Zuvor viele musikalisch gekonnte Stellen. Pfiffig und voller Überraschungen das Quartett von drei Querflöten und einer Bass-Gitarre: Mein kleiner grüner Kaktus. Alle Stücke neu für das Sommerkonzert einstudiert.

            Höhepunkte der Big Band unter Leitung von Stefan Menskes? Einfach viele. Zum Beispiel der schrille Schrei von 140 Instrumentalistinnen mitten im Stück „Thriller“, der allen einen Schauder verursachte. „It´s Thrilltime“ das Motto des Abends. Zeit für angenehme Schauer, wie Brunhilde Walter in der Begrüßung ankündigte. Sie sollte Recht behalten.

            So viele Begabungen, so viele Solistinnen immer wieder an den Instrumenten, so viele Klangfarben und Rhythmen. Klassik-Ensemble, Chor, Vorband, Big Band: ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau. Freude an der Musik, die auf die Zuhörer übersprang.

Walter Plümpe, 11.06.2010

Fotos: Walter Plümpe

Nicht nur die Saxophonistinnen sorgten für Stimmung

Dirigent Stefan Menskes ganz in seinem Element

  Auch die Vorband zeigte ihr Können.

Nach 3 Stunden war es geschafft. Der Applaus war der verdiente Lohn.

    Neben dem musikalischen Genuss sorgten Mitglieder  des Fördervereins für den kühle Getränke und warme Würstchen. Einen besonderen Dank muss auch an dieser Stelle Herrn Oymann und seinen Helfern gesagt werden, denn sie sorgten für den Bühnenaufbau.

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