Romeo und Julia - Was wäre gewesen, wenn sie nicht gestorben wären?

Wenn Romeo und Julia nicht gestorben wären, dann könnten sie zu einem so zänkischen Ehepaar geworden sein, wie Helena Ingendae (Romeo) und Maria Janßen (Julia) es überzeugend darstellen. Auch Tybald und Paris würden noch leben und hätten ebenfalls Kinder. Und hier wiederholt sich die Geschichte von Romeo und Julia, da Romeo Junior (Merle van Malottki) verliebt ist in Tybalds (Lindsay Leermakers) Tochter Giovanna (Pia Schorn). Julia möchte diese Verbindung aber verhindern, da Giovana eine Capulet ist und ihr Sohn die Tochter von Paris (Lea Kröll) heiraten soll.

Der Theater-AG gelang es auf eindrucksvolle und sehr unterhaltsame Weise diese Verwirrungen auf die Bühne zu bringen. Victoria van Bebber (Romeo) und Karina Höller (Julia) zeigten die Erinnerungen der Eltern an z.B. ihre Hochzeit auf einem Nebenschauplatz. Das Publikum quittierte diese Einfälle und die witzigen Dialoge mit häufigem Szenenapplaus. So sorgte auch das Kochlöffelduell zwischen Julia und Beatrice (Lisa-Marie Tatzki), der Frau von Paris, für Erheiterung.

Am Ende gibt es doch noch ein Happy-End für Romeo Junior und seine Giovanna, da die Eltern erkennen, dass sie gegen die Liebe machtlos sind. Zu dieser Einsicht verhilft ihnen auch Bruder Lorenzo (Sara Seelen), dem es aber nicht gelingt für die intrigante Amme (Aylin Bullmann und Lydia Berger) einen passenden Mann zu finden.

Am Ende des Stückes wurden die Leistungen der Schauspielerinnen unter der Leitung von Ina Foitzik mit lang anhaltendem Applaus vom Publokum belohnt.

Romeo und Julia heiraten
Auch die Balkonszene durfte nicht fehlen
Giovanna bittet Bruder Lorenzo, sie und Romeo Junior heimlich zu trauen.
Streit zwischen Tybald und Julia
Romeo und Tybald duellieren sich.
Julia und Beatrice kurz vor dem Kochlöffelduell.
Die Leiterin der Theater-AG, Ina Foitzik, genießt gemeinsam mit den Schauspielerinnen den verdienten Applaus.
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