Zukunft braucht Erinnerung!

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Vortrag von Frau Eva Weyl am 19.01.2018

Am Freitag, 19. Januar 2018 erhält die Marienschule Besuch von einer Holocaust-Überlebenden, der Niederländerin Frau Eva Weyl.

In der Zeit von 10.00 – 11.30 Uhr wird Frau Weyl, die als junges Mädchen die Schreckenszeit in den Niederlanden erlebte, ihre ganz persönliche Sicht auf die Verfolgung und systematische Ermordung der Juden Europas in unserer Aula schildern.

Bereits Anfang der 1930er Jahre entschloss sich die Familie Weyl Deutschland zu verlassen, da die nationalsozialistische Propaganda unter der Parole "Die Juden sind unser Verderben" immer mehr Anklang in der Bevölkerung fand. Die Familie ließ sich in Arnheim nieder, wo die junge Eva ihre frühe Kindheit verbrachte. Doch schon bald musste sie mit ihren Eltern das Haus in Arnheim verlassen, denn sie wurde in das Lager Westerbork deportiert.

Frau Weyl ist es besonders wichtig, dass auch Schülerinnen der heutigen Generation das Geschehene nicht vergessen und aktiv die Welt verbessern, damit Gräueltaten wie der Holocaust nie wieder passieren.