Bei Oskar Schindler

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Oskar Schindler hat während des zweiten Weltkrieges 1200 jüdische Zwangsarbeiter vor der Ermordung in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten bewahrt. Weltweit bekannt wurde seine Tat durch den Film "Schindlers Liste".

Ronja Marie Meckl hat ihre Eindrücke aus Krakau beschrieben:

Das jüdische Auschwitz und das jüdische Krakau

Am Nachmittag des Ankunftstages haben wir eine Stadtführung durch Oświeҫim (Auschwitz) erhalten und im Anschluss das jüdische Museum der Stadt besucht, welches an eine erhaltene Synagoge grenzt. Uns wurde gesagt, dass diese Synagoge erhalten blieb, weil sie von außen nicht aussieht wie eine Synagoge. Daher wurde nur der Innenraum beschädigt. Die Führung durch die Stadt und das Museum war sehr spannend. In Krakau haben wir eine Führung durch ein erhaltenes Judenviertel bekommen. Zum Glück ist Vieles erhalten geblieben und glücklicherweise blieb auch eine Synagoge mit einem jüdischen Friedhof erhalten. Diese haben wir natürlich besichtigt. Die Synagoge war nicht sehr groß, mit je einem kleinen Raum für die Männer und einem für die Frauen, aber sehr schön ausgestaltet. Anschließend haben wir uns den Friedhof angesehen. Dieser war, im Vergleich zu unseren Friedhöfen sehr „unordentlich“, nicht so gradlinig. Aber genau das macht ihn wiederum sehr schön und einzigartig individuell. Um die vielen Toten des Krieges zu würdigen, hat man aus den von den Deutschen zerstörten Grabsteinen eine Gedenkmauer gebaut. Den letzten Abend unserer Studienreise verbrachten wir in einem jüdischen Restaurant. Dort aßen wir typische Gerichte, wie z.B. Kartoffelkuchen mit verschiedenen Beilagen. Alles in allem sehr lecker! Während der Mahlzeit wurden wir mit „Klezmer“-Musik unterhalten. Die Sängerin hat in verschiedenen Sprachen gesungen. Mir haben die jiddischen Texte am besten gefallen. So sagten wir Polen, den Menschen und unserer gemeinsamen Geschichte „Lebewohl“. Ich werde noch sehr lange an diese Studienreise und die vielen gesammelten Eindrücke zurückdenken. Durch die Fahrt bekam ich noch einen intensiveren Eindruck davon, wie grauenvoll diese Zeit für die damaligen Menschen gewesen sein muss!

Seine in Krakau stehende Fabrik ist heute Gedenkstätte und Museum, die von den Schülerinnen besucht wurde.

Im jüdischen Viertel von Krakau erfuhren sie in einer Synagoge vom Leben der Juden in Krakau. Noch heute gibt es in diesem Viertel viele jüdische Geschäfte.

In einem jüdischen Restaurant konnten sie sich vom leckeren koscheren Essen bei Klezmer-Musik überzeugen.

Aber Krakau hatte noch mehr zu zeigen:

Die Schülerinnen lernten den riesigen Marktplatz mit den Tuchhallen und der Marienkirche kennen. Auch waren sie auf der Burg oberhalb der Weichsel. Alle werden diese Fahrt nach Polen nicht vergessen.