Eltern in der Schule

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Schülerinnen, Eltern und Lehrer/innen bilden zusammen die Schulgemeinschaft!

Jede Gruppe wählt ihre Vertreter in die einzelnen Gremien der Klasse und der Schule. Die Eltern sind als einzige Gruppierung nicht ständig vor Ort, so dass der Zeitaufwand der Mitarbeit im Grunde erst mal sehr überschaubar ist. Sinnvollerweise ist ein regelmäßiges Treffen aber wichtig, damit auch die Eltern ihren erforderlichen Beitrag zur Gestaltung des Schullebens leisten können.

 

„Herr Angeklagter, zwei Jahre Haftstrafe ohne Bewährung oder fünf Jahre Klassenpflegschaftsvorsitzender!“

Würde es eine Rangliste der „unbeliebtesten Ehrenämter der Republik“ geben, rangierte der Klassenpflegschaftsvorsitzende auf einem der ersten drei Plätze! Dabei ist die Ausübung dieses Amtes mit sehr wenig Pflichten und Zeitaufwand verbunden, aber die persönliche Ausgestaltung der Arbeit freiwillig und grenzenlos. Warum möchte es trotzdem keiner machen?

Schon der Start ins Elternpflegschaftsleben ist  für viele, wenn sie sich denn überhaupt trauen, bezeichnend! Wenn man Platz genommen hat auf den Stühlen der Kinder (die sehr klein sein können!), kommen natürlich unweigerlich die Erinnerungen an die eigene Schulzeit zurück. Vorne „regiert“ der Lehrer und spätestens, wenn die Zettel zur Klassenpflegschaftswahl verteilt werden, ist es „wie früher“(Damit haben viele innerlich schon abgeschlossen und wollen auch nichts mehr damit zu tun haben!). Viele Eltern befürchten, dass die Mitarbeit in der Pflegschaft sich nachteilig für die eigenen Kinder auswirken könnte, sie jetzt öfter zur Schule müssen und die Klassenfeste der nächsten Jahre organisieren müssen. Wer will das schon?

Wir als Eltern, die sich in der Schule unserer Kinder engagieren, möchten dafür werben, dass sich mehr Eltern für das Leben in der Schule interessieren, „alte“ Erfahrungen über Bord werfen und sich aktiv ins Schulleben einbringen und die Schulzeit der Schülerinnen der Marienschule zu etwas Besonderem werden zu lassen!

Im Folgenden möchten wir ihnen die „Pflicht-Arbeit“ in den Klassenpflegschaften kurz skizzieren und ihnen anschließend Beispiele näher bringen, die schon von Klassenpflegschaften und Eltern organisiert und durchgeführt wurden. Sie trugen in besonderem Maße zur Gestaltung des Klassenlebens in und um Schule herum bei. (Die Liste ist nicht abschließend und wird fortlaufend durch weitere Beispiele ergänzt werden.)

 

Gewählte Klassenpflegschaft

Pflichtaufgaben:

- Teilnahme an Schulpflegschaftssitzungen (in der Regel 2mal im Schuljahr)

- Ansprechpartner für Eltern und Klassenlehrer sein (kommt erfahrungsgemäß selten vor)

- Sie können sich als Klassenpflegschaftsvorsitzende/r zur Mitarbeit in der Schulkonferenz (wichtigstes Gremium der Schule) bereit erklären (sechs Vertreter werden gewählt, Sitzungen finden in der Regel zweimal im Schuljahr statt) – die Sitzungen werden von der Schulleitung vorbereitet

 

Möglichkeiten der Mitgestaltung des Schullebens im Rahmen der Klasse:

- Durchführung von Elternstammtischen (wählen Sie bitte einen Ort, wohin Frauen wie auch Männer gerne gehen!)

- Jahresaktionen mit Eltern und Schülerinnen: Grillfest, Klettern im Hochseilgarten oder andere sportliche Aktivitäten, Theater- oder Musicalbesuch, gemeinsame Feste feiern,

- Klassenaktionen: Adventskalender, gemeinsames Backen, Wichteln, Organisation von Exkursen,

Möglichkeiten der Unterstützung der schulischen Arbeit:

-          Mithilfe bei Schulfesten

-          Mithilfe bei der allmorgendlichen Vorbereitung der Brötchen

-          Fördervereinsarbeit

-          Experte für Berufswahlorientierung

-          Ideengeber für Projektarbeiten


Die Schulpflegschaftsvorsitzenden:

                       Ralf van Stephaudt                                     Astrid Schilling