Noch etwas „Weltmeisterliches“ - Die Präsentationen des Forder-Förder-Projekts

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Herr Lemkens begrüßte die interessierte Zuhörerschaft mit dem Motto des Leitbildes katholischer Schulen im Bistum Münster:

„…damit der Mensch sein Ziel erreicht!“ spiegelt sehr gut die Idee des Forder-Förder-Arbeitens an der Marienschule seit 3 Jahren wider: Neben Kindern, die bei Lernschwierigkeiten einer zusätzliche Förderung bedürfen, sollen andere, die über besondere Begabungen verfügen, in ihrem Talent besonders bedacht und entsprechend gefordert werden, so wie die ausgewählten 11 Schülerinnen dieses Durchgangs des Forder-Förder-Projekts unter der Leitung von Frau Foitzik und Frau Gehrmann.

 

Die beiden Projektleiterinnen haben gemeinsam die 11 Schülerinnen über ein halbes Jahr in ihrer individuellen Arbeit begleitet, eine personelle und zeitliche Investition, die Herr Lemkens gut eingesetzt sieht!

 

Die beiden Kolleginnen, die mit Begeisterung und großem Einsatz Wattwürmer und Ritter kennen lernten oder sich in die Schulzeit zwischen 1900 und 1950 entführen ließen, leiteten in die Veranstaltung in Gedichtform ein: „ Was ist das wohl für ein Projekt, in das meine Lehrerin mich da steckt?“. So mag es mancher der 11 vorgekommen sein, die am Ende ihrer Arbeit von sich behaupten konnte: „ …jede kann gleich hier zeigen, was sie kann!“

Janine Eckholt (Klasse 6c) macht den Anfang mit einer Präsentation zum „Wattenmeer“. Mit ihren Kenntnissen über den Nationalpark an und in der Nordsee zeigte sie viel Fachwissen.

 

Ihr folgte Paula Kilders (Klasse 7c) mit der Aufforderung „Sport macht uns fit“ und konzentrierte sich dabei auf Grundlagen der Ernährung und die menschliche Muskulatur. Sie hatte als besonderen Clou für die Interessierten in der Pause an ihrem Expertentisch eine Miniaturausgabe ihrer Arbeit zum Mitnehmen.

 

Janika Peters (Klasse 6a) referierte über das Mittelalter und erläuterte dem Publikum von wann bis wann diese Epoche dauerte und konzentrierte sich auf den Burgenbau von seinen Anfängen bis zur Perfektionierung.
In seinen dankenden Abschlussworten schaute Herr Lemkens bereits nach vorn und nannte Janika seine „Nachfolgerin als Geschichtslehrerin“ :-)

   

Johanna Dickerboom (Klasse 8c) stellte unter Beweis, dass sie eine wahre Expertin auf dem Pferderücken ist, ....

... so wie Lena Balzen (Klasse 8b) sich als überzeugte Pfadfinderin präsentierte und mit Klischees rund um die Scouts aufräumte.

 

Tanja Kröll (Klasse 8a) war noch nie selber in Afrika, aber der zweitgrößte Kontinent der Erde mit seiner kulturellen Vielfalt hatte es ihr angetan und war zum Mittelpunkt ihrer Halbjahresarbeit geworden. Mit Nomzipo lernten die Zuhörerinnen und Zuhörer ein afrikanisches Mädchen kennen und erfuhren viele beeindruckende Unterschiede zum mitteleuropäischen Alltag.

  

Katharina Peuker (Klasse 6b) lud mit Lichtgeschwindigkeit zur Reise ins Universum ein und erklärte den Laien, was Sternenhaufen sind. Auch eine nachgebaute Rakete trug zum Verständnis bei.

  

Nina Küßner (Klasse 7c) hat sich in der Schule mit dem Thema „Schule“ beschäftigt, von 2014 in die Zeit zwischen „1900 und 1950“ geblickt. Am 100. Jahrestag des Beginns des 1. Weltkrieges zeigte sie in Wort und Bild, wie Schule in Friedens- und Kriegszeiten des beginnenden 20. Jahrhunderts funktionierte – in vielen Bereichen völlig anders als heute.

 

Lena Croonenbroek (Klasse 6b) hatte ihre Tierliebe zum Thema gemacht: „Der Hund – bester Freund des Menschen“.

 

Lotta Kroll (Klasse 8a) „reiste“ nach Australien und überzeugte mit ihrem Expertenwissen über Land und Leute. Wer weiß schon, dass der bei uns bekannte „Ayers Rock“ in der Sprache der Urbevölkerung „Uluru“ heißt?

 

Julia Mayer (Klasse 8a) schloss den interessanten Reigen mit der „Faszination Unterwelt – Korallenriffe“ und zeigte die Farbenvielfalt der Korallen, gleichzeitig die fortschreitende Bedrohung am Beispiel des Great Barrier Riefs und des Korallendreiecks nahe der Philippinen.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten die „Geforderten“ als Lohn ihrer überzeugenden Präsentationen und des umfangreich erworbenen Wissens Zertifikate und eine Blume und den Applaus der Anwesenden, die beeindruckt nach ungefähr 2 Stunden den Heimweg antraten, nicht ohne noch einen letzten Blick auf die vorbereiteten Präsentationstische zu werfen.

Ein ganz besonderer Dank gilt - und Herr Lemkens betonte es in seiner Begrüßung bewusst! - den Patinnen der 11 Expertinnen. Nur mit ihrer konsequenten Unterstützung und gewissenhaften sowie zuverlässigen Mitarbeit im Hintergrund konnten die Forder-Förder-Schülerinnen beruhigt ihren regulären Unterricht verlassen, um sich ihrer individuellen Aufgabe zu widmen.

Stellvertretend war am Präsentationstag Lea Görtz (Klasse 8a) anwesend und freute sich mit ihren Mitschülerinnen über deren beeindruckende Leistung.

Auch Eltern staunten nicht schlecht über das Können ihrer Töchter, Kolleginnen ließen sich gerne in den Bann ziehen.